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<pre>Dabei hätte sich der Schlagabtausch mit den Weserstädtern zweifelsohne die volle Aufmerksamkeit verdient; immerhin konnten sich die beiden Kontrahenten in der jüngsten Rückrundentabelle auf den Rängen drei und vier platzieren.  <p> Hatte es in den im Februar und März absolvierten sieben Partien lediglich zu zwei Erfolgserlebnissen gereicht, wurde mittlerweile klargestellt, dass diese kleine Durststrecke noch lange nicht das Ende des ostdeutschen Fußball-Wunders bedeutete.  <p>  Nach dem schwachen Saisonstart (vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen) spielte sich die Mannschaft in einen kleinen Rausch, gewann gegen Bremen, Schalke und sogar den FC Bayern! <p> Die Wölfe konnten derweil davon profitieren, dass der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Martin Schmidt noch immer absolute Narrenfreiheit genoss: Weil eine Klatsche in München ohnehin vorprogrammiert erschien, durfte der neue Trainer getrost auch den totalen Untergang riskieren. <p>  Dass die bereits eingangs erwähnte Fallhöhe für die Hoffenheimer somit um einiges geringer ist, dürfte von nicht zu unterschätzender psychologischer Bedeutung sein — zumal auch die Formkurve der vergangenen Wochen für einen überaus seriösen Auftritt der Kraichgauer spricht.  </pre>


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<pre>Aufgrund der engen Verhältnisse könnte sich Schalke mit dem gar nicht so abwegigen 9-Punkte-Endspurt somit durchaus noch das Überwintern in den Top 4 erhoffen — und das freitägliche Duell gegen die 96er scheint für den Start dieser Serie geradezu prädestiniert zu sein.  <p> Quoten Stand: 14.08.2018, 15:25 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p>  Der seit etlichen Monaten zu wünschen übriglassende Punkteschnitt lässt erahnen, dass es nun auch gegen Werder keinerlei Veranlassung zum gemütlichen Hochlegen der Beine gibt — zumal es unmittelbar danach zu den vorgezogenen Wochen der Entscheidung kommt. <p> Der FCA dagegen holte die Hälfte seiner 18 Saison-Zähler in der Fremde. Damit liegt Augsburg in der Auswärtstabelle auf Rang 9 — und das mit Minimalismus pur: 7:7 lautet das Torverhältnis nach acht Auftritten in der Fremde. <p>  Und geht es nach der Meinung der Buchmacher — mit der übrigens auch wir Wettfreunde konform gehen -, wird das auch Wolfsburgs vorläufig letzter (Teil-)Erfolg gewesen sein.  </pre> 


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<pre> Auch gegen Dortmund könnte sich ein effizienter Umgang mit den eigenen Chancen als höchst vorteilhaft erweisen, ist es dem BVB in den vergangenen sieben Spielen doch nur einmal gelungen, die gegnerische Offensive gänzlich vom Torerfolg abzuhalten.  <p> Vor allem die Wolfsburger sind von ihren Ansprüchen derzeit so weit entfernt wie Mario Barth vom Literaturnobelpreis. Europapokal, ja sogar die Champions League, lautete das (ambitionierte) Ziel vor Saisonbeginn – acht Spieltage später ist die Realität eine andere: Platz 16.  <p>  Zwei Mal musste auch Aluminium für Werders Schlussmann Felix Wiedwald retten, am Ende konnte Werder den dritten Auswärtssieg dieser Saison bejubeln, den zweiten in Folge nach dem 2:0 in Mainz am Spieltag davor. <p>  „Ohne irgendwie rumzureden: Wir haben verdient verloren gegen einen sehr guten Gegner. Wir waren kein ebenbürtiger Gegner“, analysierte RB-Coach Ralph Hasenhüttl knallhart. <p>  Der jüngste Dusel-Sieg in Wolfsburg hat dem FC Schalke erstmals seit über sechs Jahren einen perfekten 15-Punkte-Lauf beschert. Mit dem womöglich sechsten Dreier in Folge wird von den Knappen nun gegen den SC Freiburg bereits die Einstellung des entsprechenden Vereinsrekords anvisiert.  </pre>


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<pre> Auch an diesem Wochenende kommt in der Bundesliga das Beste nicht zum Schluss: Hatte bereits der vergangene Sonntag ganz im Zeichen der königsblauen Krise gestanden, drohen sich nun in der letzten Partie des 6. Spieltages abermals Abgründe aufzutun.  <p> Hätte es für den direkten Einzug in die Königsklasse „bloß“ einen etwas höheren Sieg gebraucht, wurden die Hoffenheimer infolge der Nullnummer in die Play-offs — und damit in zwei äußerst anspruchsvolle Duelle gegen die Reds aus Liverpool geschickt.   <p> Nach mehreren auf dem Relegationsplatz beendeten Spielzeiten gab es unzählige gute Gründe, dem schwungvollen Saisonstart der Hamburger zunächst nicht über den Weg zu trauen; dieses Misstrauen haben nun am vergangenen Spieltag aber auch die Wettfreunde zu den Akten gelegt. <p>  Gleichwohl ließ die nur wenig mitreißende Vorstellung in Bremen erahnen, dass ein perfekter Auftakt der Spielzeit noch lange nicht in Stein gemeißelt ist — ein etwas besser sortierter Herausforderer könnte den Münchnern zum gegenwärtigen Zeitpunkt durchaus gewachsen sein.  <p> Es erinnert ein bisschen an Dr. Jekyll und Mr. Hyde — während die Wölfe im ersten Spiel noch voller Tatendrang schienen und offensiv die Mainzer unter Druck setzten, war davon gegen Bayer Leverkusen nichts mehr zu sehen.  </pre>


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<pre> In der Mercedes-Benz-Arena sieht es sogar noch besser aus: Schalke hat nicht nur die jüngsten drei Auswärtsspiele beim VfB gewonnen, sondern dabei auch nicht einmal einen einzigen Gegentreffer kassiert (2:0, 1:0, 4:0).  <p> Immerhin füllte der 50-Jährige bei den Rheinhessen eineinhalb Spielzeiten lang recht erfolgreich die großen Fußstapfen seines Vorgängers Thomas Tuchel aus.  <p>  Auf diesen Umstand war es dann unter anderem auch zurückzuführen, dass es im Berliner Olympiastadion so gut wie keine Torszenen zu sehen gab; auch das vorherige 1:1 gegen Gladbach stellte sicherlich keine überzeugende Werbung für die Attraktivität der Bundesliga dar. <p>  Mit der gegen den Spitzenreiter gezeigten Leistung könnte ein versöhnlich stimmender Abschluss nun auch in der Volkswagen-Arena schnell in greifbare Nähe rücken — zumal den Gästen aller Voraussicht nach auch die enorme Anspannung der Wölfe in die Karten spielt.  <p> Bevor Gladbach gegen die Bayern zweifelsohne über sich hinausgewachsen ist, war sogar so manches Erfolgserlebnis von etlichen schattigen Momenten geprägt: Unmittelbar zuvor wäre etwa der früh eingespurte Erfolg bei der Berliner Hertha um ein Haar noch in die Hose gegangen.  </pre>


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